Auszeichnungen. |
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Neben den nichtstaatlichen Auszeichnungen gab es in der DDR zahlreiche staatliche Auszeichnungen. Die höchste Auszeichnung, der Nationalpreis, wurde vom Vorsitzenden des Staatsrates, alle anderen Preise von den für die Preisverteilung zuständigen Ministern des Ministerrates verliehen (die meisten vom Minister für Kultur). Mit nahezu allen Preisen wurden sowohl Einzelpersonen als auch Kollektive ausgezeichnet. Jeder Preisträger erhielt eine Medaille. wurde verliehen für "hervorragende schöpferische Arbeiten auf den gebieten der Wissenschaft und Technik, bedeutende mathematisch-naturwissenschaftliche Entdeckungen und technische Erfindungen, die Einführung neuer Arbeits- und Produktionsmethoden" sowie für "hervorragende Werke und Leistungen auf den Gebieten der Kunst und Literatur". Der Nationalpreis wurde in drei Klassen verliehen. Die Höhe des Preises I. Klasse 100.000 M, II. Klasse 50.000 M, III. Klasse 25.000 M. - benannt nach dem Dichter und ehemaligen Minister für Kultur der DDR, Johannes R. Becher (1891-1958) - wurde verliehen "für Werke der deutschen Lyrik, die im Geiste der großen Dichtung von Johannes R. Becher einen würdigen Beitrag zur sozialistischen deutschen Nationalliteratur bilden". Der Preis, der alle zwei Jahre verliehen wurde, war mit einer Geldprämie in Höhe von 20.000 M dotiert. Der Preis für künstlerisches Volksschaffen war für "hervorragende Neuschöpfungen, beispielgebende künsterische Interpretation, richtungsweisende wissenschaftliche Forschungsarbeit oder vorbildliche kulturpolitische Leistungen auf dem Gebiet des künstlerischen Volksschaffens" verliehen. Die Höhe des Preises, der in zwei Klassen verliehen wurde, betrug für Einzelpersonen bis zu 15.000 M (I. Klasse), bis zu 3.000 M (II. Klasse), für Gruppen (je nach Struktur) 5.000 bis 15.000 M (I. Klasse), 3.000 bis 10.000 M (II. Klasse). wurde verliehen für "a) lyrische Werke und b) Werke der literarischen Publizistik". Die Höhe des Preises - jährlich eine Auszeichnung für lyrische Werke und eine für Werke der literarischen Publizistik - betrug 12.500 M. wurde verliehen für "hervorragende Leistungen in der Forschung oder in der Wissenschaftsorganisation, die der Stärkung und Vervollkommnung der sozialistischen Landesverteidigung insgesamt oder eines ihrer Teilsysteme" dienten. Die Höhe des Preises betrug für Kollektive in der I. Klasse bis zu 25.000 M, in der II. Klasse bis zu 15.000 M, in der III. Klasse bis zu 10.000 M. Für Einzelpersonen war der Preis mit bis zu 10.000 M. in der I. Klasse, bis zu 6.000 M in der II. Klasse sowie bis zu 4.000 M in der III. Klasse dotiert. Der Heinrich-Greif-Preis wird hier zu einem späteren Zeitpunkt aufgeführt. Der Kunstpreis der Deutschen Demokratischen Republik wird hier zu einem späteren Zeitpunkt aufgeführt. Der Architekturpreis der Deutschen Demokratischen Republik wird hier zu einem späteren Zeitpunkt aufgeführt. Der Guts-Muths-Preis wird hier zu einem späteren Zeitpunkt aufgeführt. Der Theodor-Körner-Preis wird hier zu einem späteren Zeitpunkt aufgeführt. Der Cisinski-Preis wird hier zu einem späteren Zeitpunkt aufgeführt. Der Rudolf-Virchow-Preis wird hier zu einem späteren Zeitpunkt aufgeführt. Der Designpreis der Deutschen Demokratischen Republik wird hier zu einem späteren Zeitpunkt aufgeführt. Der Jacob-und Wilhelm-Grimm-Preis der Deutschen Demokratischen Republik wird hier zu einem späteren Zeitpunkt aufgeführt. Die in der DDR verliehenen Medaillen werden zu einem späteren Zeitpunkt hier aufgeführt. wurden vornehmlich an Einzelpersonen verliehen, aber auch Kollektive konnten mit ihnen ausgezeichnet werden. Zu jedem Ehrentitel gehörte eine Geldprämie (außer bei Verleihung von Ehrentiteln an Sportler, die offiziell keine Geldzuwendungen erhalten durften). Die Ehrentitel Held der Deutschen Demokratischen Republik, Held der Arbeit sowie Hervorragender Wissenschaftler des Volkes wurden vom Vorsitzenden des Staatsrates verliehen. Die Mehrzahl der anderen Ehrentitel wurden von den zuständigen Ressortministern und den Leitern der obersten Behörden oder in deren Namen verliehen. Jeder Ehrentitel war mit der Verleihung einer tragbaren Medaille verbunden (außer den Ehrentitel Kollektiv der sozialistischen Arbeit und Betrieb der sozialistischen Arbeit). Held der DDR Der Ehrentitel Held der DDR wurde verliehen an Personen, »die durch ihre außerordentlichen Leistungen und Verdienste Heldentaten für die DDR, für ihre Entwicklung und allseitige Stärkung, für die internationale Anerkennung und Autorität sowie für ihren sicheren militärischen Schutz vollbracht haben«. (Stiftungsjahr.: 1975; Jahresquote: bis zu 10; seit 1978 mit gleichzeitiger Verleihung des Karl-Marx-Ordens verbunden; Preise: für beide Auszeichnungen zusammen 25 000 Mark) |
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ddr-orden.de |
Held der Arbeit Der Ehrentitel Held der Arbeit wurde an Personen verlie hen, die »durch ihre besonders hervorragende, bahnbrechende Tätigkeit, insbesondere in der Indu strie, der Landwirtschaft, dem Verkehr oder dem Handel oder durch wissenschaftliche Entdeckungen oder technische Erfindungen sich besondere Ver dienste um den Aufbau und den Sieg des Sozialis mus erworben haben und durch diese Tätigkeit die Volkswirtschaft und damit das Wachstum und das Ansehen der DDR förderten«. (Gestiftet: 1950; Jahres quote: bis zu 50; Preis: bis zu 10.000 Mark) |
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Fliegerkosmonaut der DDR Dieser Ehrentitel wurde verliehen für »Leistungen bei der Teilnahme an bemannten Weltraumflügen, die für die DDR und die soziali stische Staatengemeinschaft sowie für das Wohl der Menschen überragende Bedeutung haben und hohe persönliche Einsatzbereitschaft, Mut, Kühn heit sowie hervorragende wissenschaftliche und in genieurtechnische Kenntnisse erfordern«. (Stiftungsjahr: 1978; wird zusammen mit dem Ehrentitel »Held der DDR« verliehen.)
Für die bewaffneten Organe, aber auch für andere
Aufgabenbereiche des Staatsapparates gab es eine
größere Zahl von Ehrentiteln: Verdienter Angehöriger der Nationalen Volksarmee Stiftungsjahr.: 1975; Jahresquote: bis zu 20; Preis: 5000 Mark Verdienter Militärflieger der DDR Stiftungsjahr: 1974; Jahresquote: bis zu 10; Preis: 5000 Mark Verdienter Angehöriger der Grenztruppen der DDR Stiftungsjahr: 1975; Jahresquote: bis zu 5; Preis: 5000 Mark Verdienter Angehöriger der Zivilverteidigung der DDR Stiftungsjahr.: 1977; Jahresquote: bis zu 5; Preis: 5000 Mark Verdienter Volkspolizist der DDR Stiftungsjahr: 1966; Jahresquote: bis zu 20; Preis: bis zu 5000 Mark Verdienter Mitarbeiter der Staatssicherheit Stiftungsjahr: 1969; Jahresquote: bis zu 20; Preis: 5000 Mark Verdienter Mitarbeiter der Zollverwaltung der DDR Stiftungsjahr.: 1972: Jahresquote: bis zu 10; Preis: 5000 Mark) Verdienter Volkskontrolleur der DDR Stiftungsjahr: 1981; Jahresquote: bis zu 15; Preis: 5000 Mark Verdienter Mitarbeiter des Finanzwesens der DDR Stiftungsjahr: 1978; Jahresquote: bis zu 40; Preis: 5000 Mark
Hervorragender Wissenschaftlicher des Volkes Stiftungsjahr: 1951; Jahresquote: bis zu 6; Preis: bis zu 4000 Mark Verdienter Erfinder Stiftungsjahr: 1950; Jahresquote: bis zu 50; Preis. für E.: 4000, Preis für K.: 15000 Mark ...weitere Ehrentitel folgen... Quelle: DDR Handbuch, Hrsg. vom Bundesminister für innterdeutsche Beziehungen, Verlag Wissenschaft und Politik, 1. Auflage, August 1979 Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 06.01.2001.
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